Über mich – Marija

Ich arbeite mit Stoffen, die bereits ein Leben hinter sich haben. Nicht, um Vergangenes zu kopieren, sondern um es weiter zu tragen.

Nähen ist für mich kein Handwerk im klassischen Sinn.

Es ist eine Form von Aufmerksamkeit. Ein langsames Arbeiten mit Materialien, Zeit und Erinnerung.

Mich interessiert nicht Mode. Mich interessiert, was Stoffe erzählen können – wenn man ihnen zuhört.

Wie ich arbeite

Meine Arbeiten entstehen nicht nach festen Entwürfen. Sie entstehen im Dialog mit dem Material.

Ich beginne mit alten Textilien:

Jeans, Stickereien, Gobelins, Fragmente.

Stoffe, die getragen, berührt, gebraucht wurden. Ich lasse ihre Spuren sichtbar. Nähte dürfen erzählen. Übergänge dürfen bleiben. Brüche dürfen sein.

Jedes Stück ist ein Unikat.

Nicht reproduzierbar.

Nicht planbar.

Entstanden aus Begegnungen.

Tragbare Kunst

Meine Arbeiten sind tragbar, aber sie folgen keiner Funktion und keinem Trend.

Der Körper ist für mich kein Ziel, sondern ein temporärer Ausstellungsraum.

Man kann meine Stücke tragen. Man kann sie auch einfach betrachten.

( Meine Freundin sagte einmal zu mir., jedesmal wenn ich den Mantel anziehen will, finde ich immer noch etwas auf dem Mantel, was ich noch nicht gesehen hab.) Süß oder?

Sie bewegen sich zwischen Nähe und Distanz, zwischen Schutz, Erinnerung und Transformation.

Warum ich das tue

Ich glaube, dass Dinge nicht einfach ersetzt werden müssen.

Dass Erinnerung nicht museal sein muss.

Und dass Nachhaltigkeit ohne Beziehung leer bleibt.

Alte Stoffe zeigen mir, dass nichts wirklich vorbei ist – solange wir bereit sind, hinzusehen und weiterzuarbeiten.

Deshalb mache ich Stoffkunst.

Deshalb nähe ich tragbare Arbeiten.

Deshalb arbeite ich langsam.

Heute

Ich lebe in Bayern.

Meine Arbeiten entstehen in meinem Atelier, im Austausch mit Menschen, und in der Ruhe der Handarbeit.

Ich suche nicht das Schnelle.

Ich suche das Stimmige.

…. Wenn du magst, kannst du mich gern kontaktieren – für Austausch, Begegnung oder ein Gespräch über Material und Kunst.

Mehr über meine Arbeit mit alten Textilien und warum ich Stoff als Kunst verstehe, schreibe ich in meinem Blogartikel

“ Stoffkunst – warum ich Altes zu tragbarer Kunst mache „.

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