Ein textiles Werk über Vergangenheit und Weitertragen
Dies ist kein Kleidungsstück.
Es ist ein Werk.

Ein Mantel, der vor über 15 Jahren begonnen hat, Teil meines Lebens zu sein.
Er hat begleitet, geschützt, geschwiegen.
Und irgendwann gespürt:
Es ist Zeit nicht mehr zu tragen – sondern zu erzählen.

Entstehung und Prozess
Der ursprüngliche Mantel blieb bewusst sichtbar.
Ich habe ihn nicht aufgelöst, nicht zerlegt, nicht neu gemacht.
Ich hab ihn angenommen.
Die Eingriffe entstanden langsam.
Stück für Stück.
Mit Stoffen aus verschiedenen Zeiten, Materialien mit Geschichte, Nähen als Handarbeit, nicht als Technik.
Nichts sollte perfekt sein.
Alles sollte wahr bleiben.

Symbolik
Für mich stehen diese Eingriffe für Narben.
Nicht als Verletzung.
Sondern als Zeichen von Leben.
Von dem, was war – und trotzdem weitergeht.

Narben erzählen davon, dass etwas wehgetan hat.
Und davon, dass es überlebt wurde.
Ich habe nichts verdeckt.
Ich habe sichtbar gemacht.

Handarbeit und Einzigartigkeit
Alle Applikationen, Nähte und Eingriffe wurden von Hand gesetzt.
Unregelmäßig. Spürbar. Absichtlich.
Dieses Werk ist nicht reproduzierbar.
Nicht wiederholbar.
Nicht austauschbar.
Es trägt meine Geschichte – und bleibt bei mir.

Status
Unverkäuflich.
Teil meiner persönlichen Stoffkunst.
Er ist ich.
Und ich bin er.
Narben machen mich nicht leise. Sie machen mich sichtbar.
